Sicherheitslücke bei Google Play entdeckt – Kundendaten werden weiter gegeben | MobileAndroid

Sicherheitslücke bei Google Play entdeckt – Kundendaten werden weiter gegeben

14. Februar 2013 - 15:02 | Android | 0 Kommentare »

Dass auf mobilen Betriebssystemen wie iOS oder Android Sicherheitslücken entdeckt werden, liegt an der Tagesordnung. Doch nun scheint es auch eine Sicherheitslücke bei Google Play zu geben – jener Plattform, von der Android-Nutzer ihre Apps herunterladen. Und zwar gibt Google Nutzerdaten an Entwickler weiter. Dies berichtet zumindest der australische Entwickler Dan Nolan auf seinem Blog. Nolan erhielt von Google Kundendaten mit Name und Mailadresse. Seiner Meinung nach sollte er eigentlich nicht im Besitz dieser Nutzerdaten sein.

 

Namen und E-Mail-Adressen weitergeben

Nolan stieß eher zufällig auf die Daten, als er bei seinem Konto die Bezahloptionen ändern wollte. Nolan ist der Entwickler der App „Paul Keating Insult Generator“. Diese Applikation können Nutzer für 83 Cent bei Google Play herunterladen. Nolan hat von sämtlichen Usern, welche die App heruntergeladen hatten, Namen, E-Mail-Adressen sowie Wohnbezirke erhalten. Selbst von den Usern, welche die App stornierten.

 

Nutzer sind ahnungslos

Auf seinem Blog schreibt er, dass dies das schlimmste Versehen von Google sei und er gar nicht im Besitz dieser Daten sein dürfte. Das Brisante daran: Die App-Nutzer wissen von all dem gar nichts. Daher fordert Nolan Google auf, dieses Problem umgehend zu beheben.


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