Patentstreit: Motorola verlangt 2.25 Prozent an den Umsätzen von Apple | MobileAndroid

Patentstreit: Motorola verlangt 2.25 Prozent an den Umsätzen von Apple

8. Februar 2012 - 07:02 | Android | Schlagwörter: , , , , | 0 Kommentare »

Die Patenstreite im Mobilfunkmarkt werden wohl nie ein Ende finden: Apple gegen Motorola, Apple gegen Samsung, Apple gegen den Rest der Welt. Vor einigen Tagen wurde der amerikanische Elektronikhersteller Apple dazu gezwungen, abgesehen vom iPhone 4S, alle 3G-fähigen Geräte aus dem offiziellen Shop unter apple.de entfernen. In der Zwischenzeit darf Apple die Geräte wieder zum Verkauf anbieten.

Schuld an dem kurzzeitigen Verkaufsverbot war Motorola. Das Unternehmen weigerte sich, die Patente gegenüber von Apple nach FRAND-Bestimmungen zu fairen und nicht diskriminierenden Konditionen zu lizensieren.

Nun zeigt sich Motorola Mobility aber bereit, den Patentstreit mit Apple beizulegen. Allerdings nicht ganz kostenlos. Motorola verlangt 2.25 Prozent des Umsatzes, welcher Apple mit den betroffenen Geräten bisher eingenommen hat und zukünftig noch einnehmen wird.

Für Apple sind die Forderungen natürlich überzogen und findet, dass dies nicht den FRAND-Bestimmungen entspricht. Apple kann also per Gerichtsantrag Auskünfte in Bezug auf die Bedingungen und die Höhe der Lizenzgebühr anderer Mobilfunkhersteller anfordern. Verlangt nun Motorola von anderen Herstellern geringere Gebühren, kann Apple diese Information verwenden und dies vor Gericht geltend machen. Ob Apple allerdings dann recht bekommt, entscheiden immer noch die Richter.

 

 

 


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