Google: neuer Dienst Bouncer im Überblick | MobileAndroid

Google: neuer Dienst Bouncer im Überblick

3. Februar 2012 - 09:02 | Android Apps | Schlagwörter: , , , , , | 0 Kommentare »

Der Android Market ist die Download-Plattform von Google für Android. Doch mit Hunderttausenden von Apps ist er inzwischen sehr unübersichtlich geworden und es gibt einfach zu viel Anwendungen, die überflüssig und nervig sind und niemand benötigt. Google stellte gestern seinen neuen Dienst Bouncer vor, welcher für mehr Sicherheit im Android Market sorgen soll.

 

So funktioniert Bouncer

Wenn Developer eine Applikation in den Android Market hochladen, wird diese App zuerst von einem Sicherheitsprogramm überprüft. Die Anwendung wird auf bekannte, Spyware, Malware und Trojaner gescannt. Die App wird auch darauf überprüft, wie sie sich verhalten sollte und sich verhält. Für dieses Verfahren werden bereits bekannte, schädliche Apps herbeigezogen.

Aber nicht nur die neuen Apps werden geprüft, sondern auch neue Entwickler. Damit wird verhindert, dass Entwickler mit bösen Absichten nicht wieder aktiv werden. Außerdem werden bereits Applikationen gescannt, die im Android Market zum Download bereitstehen.

 

Bereits erste Erfolge

Obwohl Google den neuen Dienst erst vorstellte, lief Bouncer bereits in einer Testphase. Und dies mit Erfolg: Wie Google meldete, ist die Anzahl der schädlichen Apps im zweiten Halbjahr 2011 um 40 Prozent gegenüber der ersten Jahreshälfte gesunken.

 

Gefahr bleibt weiterhin bestehen

Wie es praktisch überall im Netz ist, gibt es keine 100-prozentige Sicherheit. Zwar sind die Absichten von Google mit Bouncer gut und der Dienst macht den Android Market auch sicherer. Doch er schützt nicht vor dem Anwender selbst. Konkret heißt das, dass immer noch Viren und Trojaner per Apps auf Smartphones gelangen, wenn diese von unsicheren Quellen installiert werden. Wenn möglich sollte der Anwender die Applikationen aus dem Android Market laden. So verringert sich die Gefahr wenigstens, das Smartphone zu infizieren.

Bildquelle: http://geek.com

 

 


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